Dauerversuch zur P- und S-Düngung im Ökolandbau

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Im ökologischen Landbau treten verbreitet negative P-Bilanzen auf. Diese führen langfristig zu einer Abnahme der Gehalte an pflanzenverfügbarem Phosphor im Boden, so dass Ertrag und Qualität der Ernteprodukte sich verschlechtern. Es sind deshalb ausgeglichene P-Bilanzen anzustreben. Die Nährstoffzufuhr kann durch weicherdiges Rohphosphat erfolgen, das allerdings auf Standorten mit neutraler Bodenreaktion nur eine geringe Löslichkeit besitzt.

Versuchsziel: Verbesserung der P-Ausnutzung durch „Bio-Superphosphat“ im Langzeit-Düngungsversuch

Zusammensetzung: Rohphosphat + Schwefel = 4 + 1

Wirkungsweise: Teilweise Auflösung von Rohphosphaten durch pH-Wert-Absenkung infolge Schwefel-Oxidation durch Boden-Mikroorganismen (Thiobacillus spezies). Voraussetzung für die Wirkung ist ein enger räumlicher Kontakt von Rohphosphat und Schwefel (platziert, granuliert).

Versuchsvarianten: 1.) Kontrolle, 2.) „Bio-Superphosphat“ (granuliert), 3.) Rohphosphat und 4.) Superphosphat (mit Ausnahmegenehmigung der Verbände)

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