Arznei- und Gewürzpflanzen in Albanien

Publikations-Art
Zeitschriftenbeitrag (peer-reviewed)
Autoren
Karaj, S; Gruda, N; Ibraliu, A; Müller, J
Erscheinungsjahr
2017
Veröffentlicht in
Zeitschrift für Arznei- und Gewürzpflanzen
Band/Volume
22/2
ISBN / ISSN / eISSN
1431-9292
Seite (von - bis)
66-68
Schlagworte
Anbau, Biodiversität, Endemische Arten, Origanum, Saliva, Satureja, Thymus, Wildsammlung
Abstract

Albanien ist von einer hohen Pflanzendiversität geprägt, die bis zu 30% der europäischen Flora umfasst. Seit 2010 steigen die Exporte der Arznei- und Gewürzpflanzen jährlich um 12%. Somit ist Albanien weltweit auf Rang 24. Der Großteil der Arznei- und Gewürzpflanzen aus Albanien werden in die EU, insbesondere nach Deutschland und in die USA exportiert. Die mehrschichtige Marktstruktur ist nicht sehr effizient. Landflucht und mangelnde Qualifikation stellen weitere Probleme dar. Wildsammlungen und Anbau von Arznei- und Gewürzpflanzen erfolgen traditionell. Die derzeit angewandte Nacherntetechnologie führt zu hohen Verlusten sowohl bezüglich der Menge, als auch der Produktqualität. Positiv ist hier zu erwähnen, dass neue, moderne Technologien bereits in einigen Unternehmen übernommen werden. Der Einsatz von hochwertigen Genotypen in Kombination mit modernem Know-how und fortschrittlichen Nachernteverfahren würde sicher stellen, dass der Anteil der erwünschten Inhaltsstoffe steigt.

Beteiligte Personen

Beteiligte Einrichtungen