Uni Hohenheim: Studienrichtung Gartenbauwissenschaften startet  [16.02.26]

Mit dem Sommersemester 2026 erweitert die Universität Hohenheim ihr agrarwissenschaftliches Profil um die Studienrichtung „Gartenbauwissenschaften“. Ergänzt wird das Angebot künftig durch zwei neue Professuren und eine starke forschungsnahe Infrastruktur, die praxisorientierte Lehre und innovative Forschung verbinden. Interessierte können sich für das Sommersemester noch bis zum 15. März 2026 bewerben: dein-studium.uni-hohenheim.de/finde-dein-studium/agrarwissenschaften-studienrichtung-gartenbauwissenschaften


Mit der Einrichtung der eigenständigen Studienrichtung „Gartenbauwissenschaften“ im Bachelorstudiengang Agrarwissenschaften reagiert die Universität Hohenheim auf den steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften und die wachsende Nachfrage nach fundierter gartenbaulicher Forschung. Ab dem Sommersemester 2026 können Studierenden sich in Hohenheim gezielt und wissenschaftlich fundiert auf dieses dynamische Berufsfeld spezialisieren.

Inhaltlich deckt das Studium die gesamte Wertschöpfungskette gartenbaulicher Kulturen ab, von der Erzeugung über Verarbeitung und technische Systeme bis hin zu ökonomischen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Schwerpunkte liegen unter anderem im nachhaltigen Gemüse-, Obst- und Weinbau, im Unterglasanbau, in der Gartenbautechnik sowie in pflanzenbaulichen und wirtschaftlichen Grundlagen.

Dabei werden Lehre und Forschung von zwei neu eingerichteten Professuren für Gartenbausystemtechnik und Gartenbauwissenschaften getragen, die sich derzeit im Berufungsverfahren befinden. Die Forschungsthemen reichen von regionalen Schwerpunkten wie Hopfen-, Obst- und Weinbau über Pflanzengesundheit und innovative Gemüseproduktion bis zu internationalen Projekten zu nachhaltigen Gartenbausystemen, bislang wenig genutzten Kulturen und sozialen Fragestellungen in Entwicklungsregionen.

Eine umfangreiche Infrastruktur schafft hierfür beste Rahmenbedingungen. Mit dem seit 2023 in Hohenheim angesiedelten Zentrum für Betriebswirtschaft im Gartenbau (ZBG) und dem Zentrum für Ökologischen Landbau (ZÖLUH) stehen etablierte Einrichtungen zur Verfügung, die praxisnahe Forschung zur ökonomischen Steuerung und zu nachhaltigen Anbausystemen bündeln. Ergänzt wird dies durch großzügige Freiflächen auf der VersuchsstationAgrarwissenschaften, ein hochmodernes Forschungsgewächshaus (Phytotechnikum), den Lehrgarten Agrarwissenschaften sowie einen universitätseigenen Weinberg, die eine enge Verzahnung von Theorie, experimenteller Forschung und praktischer Ausbildung ermöglichen.

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