Personalie
Pressestelle erhält europäischen Kommunikations-Preis [18.06.26]
Für besonders gelungenes Krisenmanagement und vorbildliche Kommunikationsstrategien erhielt die Stabsstelle Pressearbeit, interne Kooperation & Social Media den europäischen EUPRIO-Award der European Association of Communication Professionals in Higher Education in Silber. Die Preisverleihung fand am 10. Juni 2026 auf der Jahrestagung der EUPRIO an der Université de Lorrain in Metz statt.
Mit dem Award ehrte der Verband zwei konkrete Projekte der Stabsstelle PR, die beide einen kreativen Umgang mit unerwarteten Krisensituationen bewiesen hätten:
- Das Social-Media-Projekt „Vorsicht Siebenschläfer“ in Kooperation mit PD Dr. Joanna Fietz und Prof. Dr. Mackenstedt behandelt unerwartete Verzögerungen bei der Eröffnung des „Raums der Stille“ durch die Zerstörungswut eines Siebenschläfers. Im Mittelpunkt stand dabei nicht der Schaden, sondern die Biodiversität auf dem Campus und die Forschungs-Expertise zum Thema Bilche.
Beitrag auf Instagram - Das Ausstellungsprojekt „Point of Kuh“ und seine Eröffnung durch den Hohenheimer Landwirtschaftsdialog in Kooperation mit Prof. Dr. Regina Birner, Prof. Dr. Claudia Bieling, der Jungen DLG Hohenheim und dem Arbeitskreis Nachhaltigkeit. In der Ausstellung und der Eröffnungsdebatte setzten sich 50 Studierende, Beschäftigte und Forschende mit den kritischen Bildern des Fotografen Nikita Teryoshin zum Thema Milchwirtschaft und Tierversuche auseinander und dokumentierten ihre unterschiedlichen Perspektiven.
Projekt-Website
In beiden Fällen habe die Kommunikation der Universität Hohenheim eine „seltene Kombination aus strategischem Gespür, kreativem Selbstvertrauen und institutionellem Mut bewiesen“, so die Begründung der Jury. Dies spiegele auch ein wertvolles institutionelles Selbstvertrauen wider: die Überzeugung, dass die Werte der Universität – wissenschaftliche Offenheit, Biodiversität, Nachhaltigkeit und die Bereitschaft, sich mit schwierigen Fragen auseinanderzusetzen – stark genug seien, um einer genauen Prüfung standzuhalten. Es zeige außerdem, dass diese Werte am besten dadurch vermittelt würden, dass die Universität sie auch unter Druck unter Beweis stelle, anstatt sie in kontrollierten Botschaften zu betonen.
Der EUPRIO-Award würdigt Projekte im Bereich der Hochschulkommunikation, die sich durch herausragende fachliche Exzellenz und Originalität auszeichnen. Der 1. Preis des Jahres 2026 ging an die FU Berlin für ihre Kampagne „Eine Woche ohne ‚E‘“, in der sie auf drohende Einschnitte in der Hochschulfinanzierung hinwies. Den 3. Platz erhielt der Verbund der technischen Universitäten in den Niederlanden, die sich unter dem Titel „High-Tech Universities – Next Level“ für eine Kampagne zusammengeschlossen hatten.
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Veröffentlichung von Personalia
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