Modelling the trade-off between the forest carbon sink and wood harvest in the EU

Vortrag von Paul Rougieux vom Fachgebiet Bioökonomie der Universität Hohenheim im Research Seminar in Economics.

Paul Rougieux ist Umweltökonom und Modellierungsspezialist mit Fachkenntnissen in den Bereichen Forstproduktmärkte, integrierte Waldökosystemmodellierung und der Analyse handelsbedingter Entwaldung. Er war außerdem bei der Forschungsstelle der Europäischen Kommission (JRC), am französischen Nationalen Institut für Agrar- und Umweltforschung (INRAE) und am Europäischen Forstinstitut (EFI) tätig. Seit 2026 ist er als Postdoc am Fachgebiet Bioökonomie der Universität Hohenheim tätig.

Wie lässt sich die Klimaschutzleistung der europäischen Wälder sichern? Die Studie untersucht diese Frage anhand von sechs Szenarien zur Holznutzung. Dabei zeigen die Modellanalysen: Wird dieselbe Holzmenge auf einer kleineren Fläche geerntet, kann dies kurzfristig die CO₂-Aufnahme der Wälder verbessern. Bei steigendem Holzverbrauch lässt dieser Effekt langfristig jedoch nach. Eine geringere Holznachfrage könnte die Senkenleistung der Wälder dagegen deutlich erhöhen und dazu beitragen, die europäischen Klimaziele zu erreichen - auch über das Jahr 2030 hinaus.

Im laufenden Wintersemester besuchen exzellente internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Forschungsseminar die Universität Hohenheim und referieren über ihre Forschung. Neben der Teilnahme am Vortrag besteht in den Office-Hours zudem oftmals die besondere Möglichkeit, sich mit dem Gast, z.B. über die eigenen Forschungsansätze auszutauschen.

Master-Studierende sind ebenfalls herzlich willkommen, am Forschungsseminar teilzunehmen und mit den Vortragenden sowie mit den Promovierenden, PostDocs und Professor:innen des VWL- Instituts ins Gespräch zu kommen.

Veranstaltungsort: HS 35 (Kavaliershaus)

Es ist keine Anmeldung notwendig!

04.11.2026, 12:00 - 13:15 Uhr