Sozioökonomie der Betriebssystemen der Beduinen in Trockengebieten Nordsyriens

Status
abgeschlossen
Projektbeginn
01.09.1992
Projektende
01.03.1996
Förderkennzeichen
Intern. Agrarforschung BMZ/GTZ
Schlagworte
Beduinen, Betriebssysteme, Sozioökonomie, Syrien, Trockengebiete
Beschreibung

Projekt im Rahmen der Dissertation von R. Wachholtz Die Trockenstandorte Syriens sind wichtige Produktionsstandorte für die Tierhaltungund den Futteranbau. Es wird allgemein angenommen, daß zum jetzigen Zeitpunkt Ackerbau und Tierhaltung auf Grenzstandorten zur Übernutzung der Fläche und zu Ressourcenverlust. Als Konsequenz wird vermutet, daß es zur Abwanderung der Landbevölkerung kommt. Fundierte Informationen über landwirtschaftliche Betriebssysteme, Nutzung und Auswirkungen auf die natürlichen Ressourcen liegen nicht oder nur sehr unvollständig vor. Dieses Projekt versucht die Zusammenhänge zwischen Ressourcennutzung und -verlust herauszuarbeiten. Als Grundlage hierfür müssen genaue Kenntnisse über die betroffenen landwirtschaftlichen Betriebssysteme erarbeitet werden. Dazu wurde eine Untersuchungszone in Syrien ausgewählt, wo marginaler Regenfeldbau in Weideland übergeht. Der Übergang ist hauptsächlich klimatischbedingt. Für Unterschiede in der Landnutzung spielen aber auch Siedlungsgeschichte, die staatliche Gesetzgebung und in vermindertem Umfang auch Stammesregelungen eine Rolle. Zu Problematik der Ressourcenübernutzung wurden vom ICARDA technische Konzepte entwickelt. Im Rahmen dieses Projektes wird deren sozioökonomische Zweckmäßigkeit und Akzeptanz untersucht.

Beteiligte Personen

Beteiligte Einrichtungen

Publikationen im Rahmen des Projekts