Die Ökonomik der biologischen Schädlingsbekämfung in kleinbäuerlichen Betriebsystemen -dargestellt am Beispiel des Großen Kornbohrers in Süd-Togo
- Status
- abgeschlossen
- Projektbeginn
- 01.09.1994
- Projektende
- 01.03.1998
- Förderkennzeichen
- GTZ
- Schlagworte
- Biologische Schädlingsbekämpfung, Nachernteschutz, Nützlinge, Ökonomie, Togo
Projekt im Rahmen der Dissertation von P. Mutlu Die Arbeit befaßt sich mit der Quantifizierung der Ertragsverluste im traditionellen kleinbäuerlichen Lager mit und ohne biologische Schädlingsbekämpfung. Davon ausgehend wird für die betroffenen Betriebe, Familien und Haushalte ermittelt, welche Wirkung die biologische Schädlingsbekämpfung auf das Einkommen,die Liquidität, die Versorgungslage und die Risikobereitschaft des Betriebssystems hat. In einem weiteren Schritt sollen auch Wirtschaftlichkeitsaspekte der biologischen Schädlingsbekämpfung inein zuerarbeitendes Modell einfließen. Als Informationsgrundlagen dienen Erhebungen und Betriebsversuche. Zusätzlich werden bereits vorhandene Daten aus vorangegangenen Untersuchungen, Datenmaterial des Pflanzenschutzdienstes in Togo und eigene Daten aus Benin zur Auswertung herangezogen. Die bisherigen Ergebnisse deuten darauf hin, daß durch den Einsatz der biologischen Schädlingsbekämpfung die Ertragsverluste im kleinbäuerlichen Maislager um etwa 35 % nach 8-monatiger Lagerung reduziert werden können.