Von Barack Obama sagt man, er sei der erste US-Präsident, der seinen Wahlerfolg auch dem Einsatz des Internets zu verdanken hat. Wie sieht es damit in Deutschland aus? Online-Instrumente sind heute Bestandteile jedes Wahlkampfes: Welche Funktionen erfüllt die Online-Kampagne im Wahlkampf? Welche Rolle spielen Themenmanagement, Negative Campaigning, Plakate und Online-Wahlkampf? Diese Fragen können Sie mit dem Politologen und Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Frank Brettschneider diskutieren.
Wie sich dies aus Sicht eines Marketing-Experten darstellt, vermittelt Ihnen Prof. Dr. Markus Voeth. Die Parteien bemühen sich eifrig über Twitter, Facebook und Co. um Jungwähler – schließlich sind sie potenzielle Stammwähler und künftige Meinungsführer. Doch kommen diese Marketing-Strategien überhaupt bei den Adressaten an? Was könnte man besser machen? Welche Chancen bieten sich Politikern im Netz?
Prof. Dr. Sabine Trepte und Team können Sie ansprechen, wenn es um das Thema des politischen Microtargetings geht. Wähler:innen werden auf sozialen Medien mit gezielten Werbebotschaften angesprochen. Für den Zuschnitt der Wahlwerbung werden von den werbetreibenden Wahlkampfbüros verschiedene Datentypen verwendet: Das Nutzungsverhalten (Surfen, Liken, Kommentieren) der Internetnutzer:innen, ihre Geo-Location oder Anmeldedaten, die bei der Registrierung für soziale Medien angegeben werden. Daraus werden thematische Interessen oder parteipolitische Inklinationen abgeleitet, die Wahlwerbung darauf abgestimmt und gezielt für diese Nutzergruppen ausgespielt.
Kontakt:
Prof. Dr. Frank Brettschneider, Fg. Kommunikationswissenschaft, insbesondere Kommunikationstheorie,
+49 711 459 24030, E-Mail
Prof. Dr. Markus Voeth, Fg. Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing & Business Development,
+49 711 459 22925, E-Mail
Prof. Dr. Sabine Trepte, Fg. Kommunikationswissenschaft, insb. Medienpsychologie,
+49 711 459 22654, E-Mail