Universität Hohenheim zeigt sich solidarisch mit iranischen Studierenden und Beschäftigten  [17.01.26]

Zur Universitätsgemeinschaft gehört auch eine große Gruppe iranischer Universitätsangehöriger / Rektorat betont Bedeutung von Menschenrechten und Meinungsfreiheit auch für die Wissenschaft

„Wir teilen die Sorgen unserer iranischen Universitätsangehörigen und stehen an ihrer Seite“, betont die Universität Hohenheim in Stuttgart angesichts der aktuellen Gewalt gegen Demonstrierende im Iran. Insgesamt seien über 70 Studierende und Promovierende aus dem Iran an der Universität Hohenheim eingeschrieben. Hinzu kämen weitere Universitätsangehörige aus dem Iran beziehungsweise mit iranischen Wurzeln und Verwandten oder Freunden im Land. Die Solidarität der Universität gelte zugleich auch allen Universitätsangehörigen aus anderen Krisenregionen.

 

„Die Universität Hohenheim steht für Respekt, Freiheit, Gleichberechtigung und ein friedliches Miteinander über alle Grenzen hinweg. Die Menschenrechte, für die sich die Zivilgesellschaft im Iran einsetzt, sind auch die Basis für Wissenschaftsfreiheit und internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit. Wir zollen denen Respekt, die sich ohne Gewalt dafür einsetzen“, erklärt Rektor Prof. Dr. Christoph Schneider.

Prof. Dr. Andreas Pyka, Prorektor für Internationalisierung, betont: „Hochschulen sind Orte des Dialogs und der Vielfalt. In Zeiten politischer Krisen wollen wir unseren Universitätsangehören Rückhalt geben und deutlich machen: Wir sind eine Gemeinschaft! Für unsere gemeinsamen Werte stehen wir ein, heute ebenso wie in Zukunft.“

Viele Studierende, Promovierende und Beschäftigte seien durch die aktuellen Ereignisse und die Sorge um Angehörige im Iran in einer besonderen Belastungssituation. Als kleine Unterstützung verweist die Universität Hohenheim sie – und auch alle Universitätsangehörigen aus anderen Krisenregionen – auf ihr psychologisches Unterstützungsangebot www.uni-hohenheim.de/psychologische-beratung 

Das Angebot steht allen Studierenden und Promovierenden in Ausnahmesituationen offen.


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