Expertenliste Künstliche Intelligenz & Digitalisierung

Künstliche Intelligenz kann die Zukunft und unser Zusammenleben revolutionieren. Was bedeutet es für die Gesellschaft und unser Miteinander? Welche Risiken und Chancen stecken in diesen Entwicklungen? 

KI in der Arbeitswelt


Neue Technologien und Alter – haben alle Menschen an der Entwicklung teil?

Lohnt es sich für ältere Menschen überhaupt noch, sich in neue Arbeitsweisen einzuarbeiten? Werden Ältere in der Arbeitswelt diskriminiert? Wie können jüngere und ältere Beschäftigte voneinander profitieren? Prof. Dr. Ulrike Fasbender beschäftigt sich mit dem Verhalten von Menschen in Veränderungsprozessen auf Individuums-, Team-, und Organisationsebene.

Kontakt: Prof. Dr. Ulrike Fasbender, Fachgebiet Wirtschafts- und Organisationspsychologie, +49 711 459 24754, E-Mail 


Neue Arbeitswelt – sind die Menschen bereit für die technologische Veränderung?

Technologische Fortschritte wie Digitalisierung und künstliche Intelligenz verändern die Arbeitsweise. Erworbenes Wissen verfällt schnell, so dass Beschäftigte technologiebezogenes Wissen laufend aktualisieren müssen. Prof. Dr. Ulrike Fasbender erforscht die Motivation der Beschäftigten, neue Technologien zu erlernen, um ihre Veränderungsbereitschaft oder auch Widerstände zu verstehen. Welche organisatorischen Hindernisse und förderliche Faktoren sind von Bedeutung? Welche Rolle spielen die Führungskräfte?

Kontakt: Prof. Dr. Ulrike Fasbender, Fachgebiet Wirtschafts- und Organisationspsychologie, +49 711 459 24754, E-Mail


Arbeit 4.0: Wie kann Digitalisierung zu nachhaltigem Verhalten am Arbeitsplatz beitragen?

Welche Anreize können das Verhalten am Arbeitsplatz zugunsten der Nachhaltigkeit verändern? Welche Barrieren gibt es? Welche individuelle Motivation liegt zugrunde? Digitalisierung und Künstliche Intelligenz können zu diesem Wandel beitragen. Prof. Dr. Siegmar Otto zeigt Ihnen die Möglichkeiten auf.

Kontakt: Prof. Dr. Siegmar Otto, Fachgebiet Nachhaltige Entwicklung und Wandel, +49 711 459 24940, E-Mail 

KI in Wirtschaft und Management


Sind Roboter ethisch vertretbar?

Quelle: Universität Hohenheim | Boris Lehner

Roboter werden die Gesellschaft radikal verändern. Bis zu 40 Prozent der Arbeitsplätze könnten in den nächsten 20 Jahren durch Roboter ersetzt werden. Die Auswirkungen werden die verschiedenen Sektoren einer Volkswirtschaft in sehr unterschiedlichem Ausmaß betreffen: Neben klassischen Rationalisierungen, die üblicherweise geringqualifizierte Beschäftige in standardisierten Produktionsprozessen ersetzen, werden vor allem Roboter – mit künstlicher Intelligenz ausgestattet – immer mehr die Arbeiten von hochqualifizierten Berufen übernehmen.

Prof. Dr. Andreas Pyka untersucht die Zukunftsvisionen der Robotik und deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft. Neben den volkswirtschaftlichen Implikationen stehen ethische Fragestellungen in der Mensch-Maschine-Interaktion sowie das Design der Roboter im Vordergrund. Prof. Dr. Pyka beantwortet Fragen, wie ethisch vertretbare Roboter aussehen könnten, welche Änderungen des Roboter-Designs vor allem im Gesundheits- und Pflegebereich sinnvoll wären und wie man menschliche Bedürfnisse und gesellschaftliche Anliegen bei der Entwicklung von Robotern berücksichtigen kann.

Kontakt: Prof. Dr. Andreas Pyka, Fachgebiet Volkswirtschaftslehre, insbesondere Innovationsökonomik, 0711 459 24481, E-Mail


Digitalisierung im Controlling – was bedeutet das für Unternehmen und Beschäftigte?

Die Digitale Transformation verändert auch das Controlling im Unternehmen. Charakteristisch dafür sind z.B. Automatisierung und Standardisierung von Prozessen sowie verkürzte Zeiträume für die Datenerfassung und -analyse für das Management Reporting. Welche Chancen birgt das für das Unternehmen? Und was bedeuten diese Veränderungen für die Beschäftigten? Prof. Dr. Anja Schwering weiß Antworten auf diese Fragen.

Kontakt: Prof. Dr. Anja Schwering, Fachgebiet Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Controlling, +49 711 459 23415, E-Mail


Unternehmen und Industrie 4.0 – Akzeptanz, Nutzen und Vermarktung?

Wie sieht es bei den Unternehmen mit der Akzeptanz von Industrie 4.0 aus? Welchen Nutzen kann der Mittelstand daraus ziehen? Ist bei Industrie 4.0-Anwendungen mit Vermarkungsproblemen zu rechnen? Und wie kann man ihnen begegnen? Die Hintergründe zu diesen Fragen erläutert Ihnen gerne Prof. Dr. Markus Voeth.

Kontakt: Prof. Dr. Markus Voeth, Fachgebiet BWL, insbesondere Marketing & Business Development, 0711 459 22925, E-Mail


Recht: Wer haftet, wenn die Technik sich verselbstständigt?

Wenn Maschinen Prozesse überwachen, Entscheidungen treffen, selbstständig agieren, ist bei der Frage nach dem rechtlichen Hintergrund noch vieles offen. Selbst wenn die technischen Systeme einwandfrei funktionieren, kann es zu unerwünschten Situationen kommen. Kann ein intelligenter Software-Agent für sein Handeln verantwortlich gemacht werden? Wer haftet, wenn ein Industrieroboter oder ein autonomes Fahrzeug einen Unfall verursacht?

Hinzu kommt, dass in der Industrie 4.0 Unternehmen zunehmend bei der Entwicklung und Herstellung von Produkten kooperieren. Wer soll haften, wenn ein Produkt von zwei Unternehmen gemeinsam entwickelt wird? Was geschieht, wenn das Produkt beim Kunden Daten erhebt, die Rückschlüsse auf Fabrikationsfehler zulassen? Diskutieren Sie diese Fragen zu Industrie 4.0 mit dem Informatiker Prof. Dr. Stefan Kirn, Experte für künstliche Intelligenz, und Hon.-Prof. Claus D. Müller-Hengstenberg, Jurist mit Spezialgebiet IT-Recht.

Sie beschäftigen sich mit der Übertragung von Industrie 4.0-Konzepten in den Dienstleistungssektor, beispielsweise Healthcare, Logistik, Banken und Versicherungen? Auch auf diesem Gebiet verfügt Prof. Dr. Stefan Kirn über umfangreiche Expertise.

Kontakt:
Prof. Dr. Stefan Kirn
, Wirtschaftsinformatik II, 0711 459 24025, E-Mail
Prof. Claus D. Müller-Hengstenberg, Honorarprofessor am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik II, 0711 459 24025, E-Mail

KI in der Agrar- und Ernährungswirtschaft


Künstliche Intelligenz für widerstandsfähige Produktionssysteme

Durch den fortschreitenden Klimawandel verändern sich die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft laufend. Was kann Künstliche Intelligenz dazu beitragen, um dem zu begegnen? Ist digitale Landwirtschaft zukunftsfähig? Macht sie Produktionssysteme nachhaltiger und widerstandsfähiger? Wie können sich intelligente agrartechnische Systeme durch kontinuierliches Lernen fortlaufend an veränderte Umwelt- und Rahmenbedingungen anpassen? Prof. Dr. Anthony Stein beantwortet Ihre Fragen zum Thema.

Kontakt: Prof. Dr. Anthony Stein, Fachgebiet Künstliche Intelligenz in der Agrartechnik, 0711 459 22532, E-Mail 


Smart Farming: digital und nachhaltig

Künstliche Intelligenz (KI) revolutioniert die Agrartechnik: Mit ihr können autonome Roboter und intelligente Maschinen Unkraut erkennen und höchstpräzise bekämpfen – und das auch nur, wenn dies agronomisch gesehen überhaupt notwendig ist. Oder es lassen sich Pflanzenkrankheiten mittels KI-basierter Analyse von spektralen Bildaufnahmen bereits in frühen Infektionsstadien erkennen (Maschinelles Sehen). Auch eine Vorhersage von Ernteerträgen auf Basis von Satellitenbildern in Kombination mit Wetter- und Pflanzenentwicklungsdaten sowie historischen Erträgen ermöglicht KI. Prof. Dr. Anthony Stein erläutert die Einsatzmöglichkeiten, die Technik dahinter und die Chancen, die damit auch im Sinne der Nachhaltigkeit verbunden sind.

Kontakt: Prof. Dr. Anthony Stein, Fachgebiet Künstliche Intelligenz in der Agrartechnik, 0711 459 22532, E-Mail


Künstliche Intelligenz für bessere Prognosen der Milchmengen

Ist Über- oder Unterversorgung zu erwarten? Seit dem Wegfall der Milchquote ist es für Landwirte und andere Marktteilnehmer wichtig, künftige Milchmengen abzuschätzen. Prof. Dr. Sebastian Hess verwendet einen Big-Data-Ansatz mit Herden- und Wetterdaten. Daraus leitet er die Qualität des Grünfutters im Frühjahr ab, und daraus wiederum die Milchleistung im folgenden Winter.

Kontakt: Prof. Dr. Sebastian Hess,
Fachgebiet Agrarmärkte, E-Mail


Einsatzmöglichkeiten von Precision Farming im Pflanzenbau

Quelle: Universität Hohenheim

Welche Möglichkeiten des Einsatzes von Precision Farming gibt es im Pflanzenbau? Welche Sensoren stehen zur Verfügung und welche Parameter können gemessen werden, wie sehen die Perspektiven aus? Was muss man zum Beispiel bei der Düngung beachten? Und wie lassen sich fliegende (UAV, Drohnen) oder selbstfahrende Sensorplattformen als Entscheidungshilfen einsetzen? Basierend auf prozess-orientierten Pflanzenwachstumsmodellen erarbeitet das Fachgebiet Decision Support Systeme, die unter Berücksichtigung von historischen Schlagdaten, Ertragskarten, Wetterdaten, Sensordaten etc. eine Managementempfehlung erteilen. Prof. Dr. Simone Graeff-Hönninger zeigt Ihnen die Optionen auf.

Kontakt:
Prof. Dr. Simone Graeff-Hönninger
, Fachgebiet Pflanzenbau, 0711 459 22376, E-Mail


Unkrautbekämpfung mit Precision Farming

Quelle: Universität Hohenheim

Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es für Precision Farming bei der Unkrautbekämpfung? Wie genau funktionieren die Systeme der teilflächenspezifischen Bewirtschaftung? Welche Vorteile bringen sie, und wo liegen die Probleme? Wie ist der Stand der Praxis und der Forschung in diesem Bereich? Für Informationen zu diesen Themen steht Ihnen der Herbologe Prof. Dr. Roland Gerhards zur Verfügung.

Kontakt: Prof. Dr. Roland Gerhards, Institut für Phytomedizin, Fachgebiet Herbologie, 0711 459 22399, E-Mail


Digitalisierung macht die Produktion transparent

Digitalisierung diente bisher vor allem dazu, Produktionsabläufe zu steuern. Dabei bietet sie auch neue Möglichkeiten, mit den Konsumenten direkt in Kontakt zu treten, so dass sie die Produktion miterleben können: Wer etwa zum Frühstück seine Milch in den Kaffee schüttet, kann digital miterleben, dass auf dem Hof jetzt gerade die Kühe gemolken werden. Das, so Prof. Dr. Sebastian Hess, sorgt für ein Erleben auf Augenhöhe und kann Vertrauen schaffen.

Kontakt: Prof. Dr. Sebastian Hess,
Fachgebiet Agrarmärkte, E-Mail


Precision Livestock Farming: Potenziale in der Tierhaltung

Sensorik, Monitoring und Vernetzung – wie sehen Ansätze des Precision Livestock Farming aus? Wie ist der derzeitige Stand in den Ställen? Kann Precision Livestock Farming dazu beitragen, die Haltungsbedingungen der Tiere zu verbessern? Und gibt es Möglichkeiten zur frühzeitigen Krankheitserkennung? Prof. Dr. Eva Gallmann erklärt Ihnen die Möglichkeiten dieser technischen Systeme.

Kontakt:
Prof. Dr. Eva Gallmann, Zentrum für Tierhaltungstechnik, 0711 459 22508, E-Mail


Lebensmittel nachhaltiger produzieren – dank Digitalisierung

Die Lebensmittelverarbeitung und die Lebensmittellieferkette kann nachhaltiger und effizienter gestaltet werden. Gleichzeitig lässt sich die Rückverfolgbarkeit der Lebensmittel verbessern. Um dies zu erreichen, setzt Jun.-Prof. Dr. Christian Krupitzer auf die Digitalisierung. Er wendet Methoden und Technologien aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, prädiktive Datenanalyse, Industrie 4.0, adaptive Software-Systeme sowie Internet der Dinge (Internet of Things; IoT) in der Lebensmittelverarbeitung und -lieferkette an.
 
Kontakt: Jun.-Prof. Dr. Christian Krupitzer, Fachgebiet Lebensmittelinformatik, 0711 459- 23664, E-Mail

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Digital-Campus-Award:
Uni Hohenheim unter den Top 5 in Baden-Württemberg
[26.03.2024]

Die Universität Hohenheim überzeugt durch ihren Digitalisierungsgrad: Rund 12.700 Studierende von 239 Hochschulen aus ganz Deutschland haben ihre Stimme abgegeben und bewertet, wie digital ihre Hochschule in den Bereichen Lehre, Ausstattung und Verwaltung ist. Die Umfrage fand in der UniNow-App statt, einer Kommunikationsplattform, die an rund 100 Hochschulen eingesetzt wird....mehr


Landwirtschaft 4.0:
Deutsche wollen mehr Nachhaltigkeit im Einkaufskorb
[18.12.2023]

Gut ein Fünftel der Deutschen würden Lebensmittel kaufen, die ohne chemischen Pflanzenschutz, aber mit gezieltem Mineraldüngereinsatz hergestellt wurden. Und: Sie wären bereit, dafür auch tiefer in die Tasche zu greifen. Das haben Wissenschaftlerinnen der Universität Hohenheim in Stuttgart am Beispiel von Milch und Milchprodukten untersucht. Denn die Vermarktungsfähigkeit der...mehr


Klimaforschung:
Neue DFG-Forschungsgruppe an der Universität Hohenheim
[14.12.2023]

Ob langfristige Klimaprognosen oder die Vorhersage von Stürmen, Dürre und Starkregen – das Zusammenspiel von Land und Atmosphäre spielt eine große Rolle. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zu diesem Thema die Forschungsgruppe „Land-Atmosphäre Feedback Initiative (LAFI)“ an der Universität Hohenheim in Stuttgart ein. Designierter Sprecher der neuen...mehr


ChatGPT & Co:
Uni Hohenheim ermöglicht Einsatz von KI-Tools im Studium
[04.10.2023]

Haus-, Bachelor- oder Masterarbeiten: Ab dem kommenden Wintersemester 23/24 können Studierende der Universität Hohenheim in Stuttgart Software-Tools mit Künstlicher Intelligenz wie ChatGPT & Co. auch für Prüfungsaufgaben verwenden. Dabei gilt: Die Nutzung ist freiwillig, Studierende müssen sie kenntlich machen und für rechtliche Regelungen wie das Urheberrecht geradestehen....mehr


Landwirtschaft 4.0:
Hochschulen erforschen digitale Technologie für Kleinbetriebe
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Über dem Feld kreisen Drohnen und erkennen mit Hilfe spezieller Sensoren frühzeitig Pflanzenkrankheiten. Intelligente Kameras steuern automatisierte Hacken beim Unkrautjäten. Dies sind zwei Beispiele von vielen, die dazu beitragen, dass landwirtschaftliche Kleinbetriebe am digitalen Fortschritt teilhaben. Praktikable digitale Lösungen helfen zudem dabei, Pflanzenschutzmittel...mehr


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