Schwergewicht der Forschung: Apl. Prof. Dr. Eva Gallmann erhält Fördergelder für bessere Schweinehaltung  [26.04.17]

Das Fachgebiet Verfahrenstechnik der Tierhaltungssysteme freut sich über ein neues Schwergewicht der Forschung: Apl. Prof. Dr. Eva Gallmann hat über 420.000 Euro eingeworben, um die „Schweinehaltung fit für das Tierschutz-Label“ zu machen. Das Projekt startete am 15.1.2017 und läuft über drei Jahre.


Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt das Vorhaben über die Innovationsförderung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mit insgesamt knapp 1,4 Millionen Euro. Zwei der fünf Teilprojekte sind an der Universität Hohenheim angesiedelt. Das Bildungs- und Wissenszentrum Boxberg (Landesanstalt für Schweinezucht - LSZ) führt den Forschungsverbund an, dem außerdem das Friedrich Loeffler-Institut, der Deutsche Tierschutzbund sowie die VION GmbH angehören.

Ziel des Gesamtprojektes Label-Fit ist es, die Haltungsbedingungen von Schweinen weiter zu verbessern. Die Ergebnisse sollen den Tierhaltungsbetrieben in Baden-Württemberg Möglichkeiten aufzeigen, den Tierschutzstandard zu erhöhen und damit die gesellschaftliche Akzeptanz der Schweinehaltung zu verbessern.

Am Fachgebiet Verfahrenstechnik der Tierhaltungssysteme in Hohenheim untersucht Svenja Opderbeck die Ausgestaltung von Komfortliegeflächen durch unterschiedliche Buchtengestaltung, -geometrie und Luftführung bzw. Klimazonengestaltung in Aufzucht und Mast. Bastian Kolb erarbeitet im zweiten Teilprojekt im Modell und im Praxismaßstab verfahrenstechnische Lösungsoptionen für mehr Funktionssicherheit in der Flüssigentmistung bei Einsatz großer Mengen organischer Materialien.


Die Eckdaten des Projekts lauten:

    • Vollständiger Projekttitel: Schweinehaltung fit für das Tierschutz-Label – LABEL-FIT
    • Fördersumme/Geldgeber: 420.876 Euro (BMEL/BLE)
    • Projektdauer: 15.1.2017 - 14.1.2020


    Hintergrund Schwergewichte der Forschung


    Als „Schwergewichte der Forschung“ gelten herausragende Forschungsprojekte mit einem finanziellen Volumen von mindestens 250.000 Euro bei den Experimental- bzw. 125.000 Euro bei den Sozial- und Gesellschaftswissenschaften. Die Pressestelle begleitet solche Projekte mit einer internen Meldung und einer Pressemitteilung.

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